Warum ich kein Fleisch mehr esse!?

Seit zwei Monaten habe ich den Fleischkonsum auf NULL runter gesetzt! Warum? Weil Fleisch essen einfach nicht mehr zu mir passt!

Angefangen hat bei mir der Wunsch, bewusster zu Essen, schon im Studium – Nein die Annahme, dass alle Sozialarbeiter Körnerfresser sind stimmt nicht – ich war keiner! Glücklicherweise (das weiß ich jetzt) gab es Leute wie Gunnar und Matze, die zu Studi-Zeiten schon aus ethischen Gründen vegan lebten. Naja grundsätzlich ist das ja nicht Neues oder so mega Besonderes, aber für mich war es das! Meine damalig provinziale Denkweise beinhaltete einfach keine vegane Ernährung für mich! Es gab Fleisch, wenigstens vieles in Bio Qualität und aus eigener Haltung, aber eigentlich immer irgendwie Fleisch. Das erste mal so richtig Nachgedacht habe ich, als Gunnar in einem Kurs über die Milchkuhverhältnisse in konventioneller Haltung berichtete. Voller Zorn und Ablehnung erzählte er, dass die Kühe von der ständigen Milchabgabe eiterige Euter bekämen und dieser dann auch natürlicherweise in die Milch überging! Dieser Gedanke war so ekelhaft für mich, dass ich es lange verdrängt habe. Bei jeder Packung, die nicht Bio war, kam mir immer der Gedanke über seine Geschichte. Seit einem Jahr versuche ich auf Milch zu verzichten, es kommt aber schon ab und an vor, dass ich einen Schluck in den Kaffee nehme, wenn nichts anderes da ist. Ich habe, glaube ich, alle Hafer-Dinkel- und Sojamilchsorten versucht, jedoch war der für mich richtige Geschmack noch nicht dabei.Ich bin somit noch auf der Suche nach einem für mich passenden Kaffee-Begleiter_In!

Fleisch ist mein Gemüse!?Also diesen Spruch fand ich schon immer bescheuert! Der Geschmack von Schweinefleisch hat mir noch nie so richtig gefallen. Ich bilde mir auch ein, dass ich es schmecke, wenn das Tier Angst hatte. Lamm und Wild sind auch nicht wirlich meinen Richtungen gewesen. Mein anderer vegan lebender Studienkumpel Matze erzählte von den Missständen bei der Massentierhaltung. Es ist nicht so, dass ich es nicht alles auch selbst wüsste, aber von einem überzeugten Veganer mit guten Argumenten hört es sich wirklich irgendwie stimmig an. Meine liebe Mama besorgte schon eine Weile nur noch Bio-Fleisch von einem regionalen Bauern aus der Gegend und kochte damit das Familienessen an den Sonntagen. Vor zwei Monaten war der Tag, an dem ich es einfach nicht mehr runterschlucken konnte und es lag wahrhaftig nicht an den Kochkünsten meiner Mama. Dieses Spiel versuchte ich noch eins, zwei Mal bis ich es vor zwei Monaten dann gar nicht mehr versuchte. Fleischfrei und der ganz bewusste Umgang mit Kuhmilch ist der Anfang meines Umdenkens. Wir werden sehen wie es weitergeht….

Eure Leen

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