Der kleine Milchvampir & Flim Pinguin (Rezension und Verlosung)

Heute stelle ich euch Sandra Schindler und ihre Kinderbücher „Flim Pinguin“ und „Der kleine Milchvampir“ vor. Sandra ist bedürfnisorientierte Mama & Kinderbuchautorin. Da ist es doch klar, dass wir uns gefunden haben und ich von ihr erzähle.

Sandra ging es damals wie mir. Sie suchte auf dem Büchermarkt Kinderliteratur, die zu ihrer Familie und Lebensstil passte und merkte schnell, dass dieser Markt minder besetzt war. Umso glücklicher bin ich nun, dass sie sich aufmachte zum Umdenken, die Feder selbst in die Hand nahm und begann, Kinderbücher für bedürfnisorientierte Familien zu schreiben.

Der kleine Milchvampir

Der kleine Milchvampir lebt geborgen in Mitten seiner Familie. Fleißig wird bis ins Kleinkindalter gestillt und abends verlangt der Bub seine „Mama-Milch“. So richtig scheint es aber nicht mehr für die Familie zu passen und es wird so langsam über die Abstillsituation nachgedacht. Nichts scheint so wirklich zu funktionieren, obwohl die Familie sehr darauf bedacht ist, dem kleinen Sauger Alternativen anzubieten. Doch irgendwann kommt die Lösung – ein Übernachtungsbesuch bei Oma und Opa …

Das Buch ist das erste Kinderbuch der Autorin und in Reimform geschrieben. Illustriert wurde es von Sandra Seiffart. Erschienen ist es im GrünerSinn-Verlag. Es kostet 9,95 Euro. ISBN: 978-3-946625-02-5

Es ist besonders für den beziehungs- und bedürfnisorientierten Abstillprozess geeignet, denn alle Bedürfnisse aller Familienmitglieder zählen. Das wird im Buch auch deutlich, denn nicht nur Mama und Milchvampir, sondern auch Papa und die Schwester sind aktiv am Prozess beteiligt. Es ist eben eine echte Familiensituation aufgeführt. Mama geht es damit nicht mehr gut und alle Mitglieder der Familie suchen nach Lösungen. Im Buch finden sich auch immer wieder kleine Details von veganer Kost bis hin zum Familienbett, was ich sehr sympathisch finde und ein ganz neues Kinderbuch-Lesegefühl für mich schafft.

Ich hätte mir geschwünscht, es damals schon, in unserem Abstillprozess, gekannt zu haben. Solche Bücher braucht es, denn wir leben bunt und ich finde es schön, dass auch endlich Bücher „für mich“, für „unsere Generation von Umdenkern“ geschrieben werden.

Nun habe ich es besser, denn eine Kita-Eingewöhnung steht uns noch bevor und ich kann dazu Flim Pinguin nutzen.

Flim Pinguin

Flim, welch ein besonderer Name. Ich mag ihn sehr. Flim ist ein kleiner Pinguin, der mit seiner Mama die Eingewöhnung in der Pinguin-Kita meistert und mit seinen Gefühlen zwischen Freude, Angst und Abschiedsschmerz ringt. Er verarbeitet die ganz normale Eingewöhnung, denn diese ist wirklich eine Umstellung für ein Kind. Flim darf seine Gefühle äußern und wird auf seinem Weg von den Erwachsenen bindungsorientiert begleitet und findet auch neue Freunde, die ihm helfen, sich zurecht zu finden. Seine Mama hat für ihn ein kleines Helferchen erfunden, welches Flim helfen soll, den Abschied von Mama besser zu verkraften…

Auch dieses Buch ist in Reimform geschrieben. Es wurde wieder von Sandra Seiffart illustriert und erschien im GrünerSinn-Verlag. Es kostet 9,95 Euro. ISBN: 978-3-946625-04-9

Ich freue mich sehr, dass dieses Buch nun bei uns zuhause liegt und ich es mit meinem Seidenraupenkätzchen lesen kann und später dann auch mit dem Seidenraupenkater. Irgendwann wird auch uns die Eingewöhnung bevor stehen und da wir bindungsorientiert und bedürfnisorientiert unterwegs sind, ist das genau die richtige Literatur für uns.

Beide Bücher enden mit Worten an uns Eltern, was ich ganz besonders schön finde. In vielen Momenten, gerade auf dem Weg der Beziehung, fühlte ich mich oft missverstanden und in der Gesellschaft allein. Ein aufbauendes Wort zu lesen ist für mich immer wieder eine Bereicherung. Gerade bei Flim Pinguin nehme ich mir die Worte von Sandra mit auf den Weg zu unserer Eingewöhnung und wenn es mit dem Seidenraupenkater in Richtung Abstillen geht, freue ich mich schon darauf, es auch mit Hilfe des Buches „Der kleine Milchvampir“ begleiten zu können. 

Ich finde es so wichtig und toll, dass immer mehr Menschen ihren Kindern gleichwürdig begegnen und eine ganz neue Lebensphilosophie, auch in die Kinderbücher, einzieht und über das Vorlesen wieder in die Familien auszieht. Danke dafür Sandra! Du machst die Begleitung von Kindern und damit die Welt ein Stückchen weit besser. 

Und ich freue mich jetzt besonders das Buch *Der kleine Milchvampir* an euch verlosen zu dürfen, handsigniert versteht sich!!!!

dafür:

  • Hinterlasst mir doch bitte einen Kommentar auf dem Blog oder bei Facebook (unter dem originalen Post) bis zum 15.12.2017 / 22:00 Uhr, gern auch in Verbindung zum Stillen oder zu euren Abstillprozessen
  • verlinkt gern eure Freund*innen, zu denen dieses Thema passen könnte und sie sind somit gleich mit im Lostopf
  • Gebt Sandra Schindler ein *gefällt mir* auf ihrer Facebook-Seite
  • Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook oder einem anderen Social Media Kanal. Das Verlosungsexemplar wurde mir von Sandra Schindler kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Teilt gern den Beitrag, um solche jungen und dynamischen Autor*innen bekannter zu machen. Darüber würde ich mich sehr freuen.

Viel Erfolg!

Eure Leen

2 Kommentare zu “Der kleine Milchvampir & Flim Pinguin (Rezension und Verlosung)

  1. Wie witzig, mein Mann hat diese Woche noch gewitzelt, dass wir bedürfnisorientierte Kinderbücher schreiben und illustrieren sollten (weil ich demnächst einen Zeichenkurs absolvieren werde) – und jetzt lese Ich, dass es das schon gibt. Und ich freue mich riesig darüber!
    Ich stille meinen Zweijährigen und fände den kleinen Milchvampir als Vorbereitung bzw. später zur Begleitung des Abstillens (falls es eher von mir ausgehen sollte) grandios!

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