Wie schön es manchmal ist, sich zu vermissen.

Ich sehe meine Kinder den ganzen Tag, 7 Tage in der Woche und 24 Stunden lang. Da wir krippenfrei leben, meistern wir unseren Alltag zusammen.

Am Wochenende kommt es jetzt ab und an vor, dass das Seidenraupenkätzchen bei Oma und Opa schlafen möchte. Ganz selbstbestimmt. Wir packen dann zusammen die Tasche und bringen sie nach dem Mittagsschlaf zu meinen Eltern. Sie schläft dort ohne Probleme und fühlt sich sehr wohl. Meine Eltern genießen diese Exclusivzeit auch.

Wenn ich dann wieder zuhause bin und abends ins Bett gehe, vermisse ich mein Kätzchen.

(Bildquelle Pixabay)

Es ist total anders, wenn ein Kind im Bett fehlt. Es war sogar so, dass ich mich im Bett verirrte, weil ich so viel Platz hatte und nachts beim Stillen auf einmal schräg lag.

Jedenfalls freute ich mich am nächsten Morgen auf mein Kind und merkte für mich, dass eine kurze Trennung sehr reinigend und bereichernd sein kann.

Ich vermisse sie und wir hatten mal etwas Abstand von einander und ich kann dann abschalten und Kraft tanken. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein Besuch in der Kita, bei Oma und Opa oder Freunden, für Eltern diese Gefühle hervorruft. Vermissen und sich auf einander freuen. Das sind für mich ganz neue Emotionen in unserer Beziehung und ich finde es sehr gut und wichtig für mich und merke, dass wir auf einer neuen Ebene angekommen sind. Sie wird wirklich immer größer und selbstbewusster und an diesen ersten kleinen Trennungen wachsen wir beide.

Kennt ihr diese Gefühle?

Eure Leen

2 Kommentare zu “Wie schön es manchmal ist, sich zu vermissen.

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